Teach First Deutschland in Berlin

Seit 2009 sind wir in Berlin aktiv. Für das Schuljahr 2026/27 bündeln wir über 15 Jahre Erfahrung und entwickeln unser Leadership-Programm weiter: Unsere Fellows in Berlin werden Unterrichtsverantwortung als Lehrer:in übernehmen!

Die Fächerauswahl richten wir nach den Bedarfen unserer Einsatzschulen und den Expertisen, die unsere Fellows mitbringen, um für alle Schülerinnen und Schüler die bestmöglichen Erfolge realisieren zu können.

Die Fellows werden beim Land mit 75%igem Deputat angestellt, um auch Zeit für unsere Begleitformate sowie den Austausch untereinander zu haben. 

Fellow werden?

Jetzt schon die Bewerbung für einen Fellowplatz in Berlin abschicken und einen der ersten Plätze sichern!

Schon jetzt die Bewerbung für einen Fellowplatz in Berlin abschicken und einen der ersten Plätze sichern!

Partnerschule werden?

Fellow mit Unterrichtsverantwortung – klingt spannend? Jetzt registrieren und laufend aktuelle Programminfos erhalten!

Transformational Teaching

Wir führen fort, was in den letzten 15 Jahren Wirkung entfaltet hat: Durch praxisnahe Trainings, innovative Methoden und eine enge Begleitung qualifizieren wir Fellows gezielt für die Arbeit an Schulen in herausfordernden Lagen.

Fellows sind Lernbegleiter:innen, die Beziehungen aufbauen, wirkungsvollen Unterricht gestalten und Schüler:innen auf ihrem individuellen Lernweg unterstützen.

Der Impact bei Schüler:innen: gestärkte Selbstwirksamkeit, neue Perspektiven, bestmögliche Bildungsabschlüsse.

Unser Werteversprechen

In all unseren globalen Partnerorganisationen unterrichten Fellows. Nur in Deutschland war das bisher nicht möglich. In Berlin starten wir nun damit, Fellows als Lehrer:innen einzusetzen, und versprechen uns viel davon:

Für Schülerinnen und Schüler

Mehr Chancen durch starke Vertrauenspersonen und Vorbilder

  • Ausreichende Basiskompetenzen (z.B. Deutsch, Mathematik, Problemlösefähigkeit)
  • Ein Growth Mindset und Zutrauen in sich selbst
  • Erfahren Selbstwirksamkeit
  • Erreichen erfolgreich einen passenden Übergang (Sek I, Sek II oder Ausbildung) und den bestmöglichen Schulabschluss
  • Bessere Medienkompetenz und digitale Fähigkeiten
  • Ziele für die Zukunft entwickeln

Für Fellows

Persönliche und berufliche Entwicklung & gesellschaftlicher Impact

  • Ein zweijähriger Schuleinsatz mit voller Unterrichtsverantwortung als einzigartige und herausfordernde Leadership-, Lern- und Wirkerfahrung
  • Fundiertes Training und individuelle Begleitung
  • Direkte gesellschaftliche Wirkung: Die eigenen Talente einsetzen für etwas, was wirklich wichtig ist
  • Zugang zu einem Netzwerk ambitionierter Idealisten & langfristige Karriereperspektiven
  • Selbstbestimmtes Gestalten des Lebenswegs

Für Schulen

Verstärkung und neue Impulse

  • Motivierte, gut ausgebildete Fellows als zusätzliche Lehrkräfte
  • Gezielte individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern
  • Exzellenter Unterricht
  • Unterstützung bei Berufsorientierung
  • Frische Perspektiven von außen
  • Neue Impulse für die Schulgemeinschaft

Für das Land Berlin

Entlastung und Talentgewinnung

  • Außergewöhnliche (Nachwuchs-) Kräfte, die sich bewusst für die Arbeit an Schule in herausfordernder Lage entscheiden
  • Stärkung von Schulen in herausfordernder Lage durch zusätzliche Fachkräfte für Unterricht und Ganztag
  • Zugang zu einem Pool sorgfältig ausgewählter Lehrkräfte mit praktischer Unterrichtserfahrung als potenzielle Seiten-/Quereinsteigerinnen und -einsteiger
  • Langfristige Stärkung des Bildungssystems und Reduktion von Bildungsungerechtigkeit durch engagierte Alumni, die im Bildungssystem in Führungsverantwortung gehen

Fragen und Antworten rund um den Felloweinsatz in Berlin

Was bedeutet „Fellow mit Unterrichtsverantwortung“ konkret im Schulalltag?

Fellows sind in Berlin als Lehrer:in tätig und übernehmen eigenständig Unterricht. Sie planen, gestalten und reflektieren Lernprozesse und sind Teil des pädagogischen Kollegiums der Schule.

Einsatz und Rolle im Schulalltag

Der Einsatz orientiert sich an den Studienfächern der Fellows, ihren pädagogischen Vorerfahrungen sowie an individuellen Stärken und Interessen. In Abstimmung mit der Schulleitung übernehmen sie Fachunterricht und werden dort eingesetzt, wo sie wirksam arbeiten können. Die genaue Ausgestaltung kann sich von Schule zu Schule unterscheiden.

Kontinuität und Beziehung

Ziel des Fellow-Einsatzes ist Kontinuität im Unterricht und der Aufbau verlässlicher Beziehungen zu Schülerinnen und Schülern. Wo immer möglich, unterrichten Fellows deshalb schwerpunktmäßig in ein oder zwei Klassen. Ein Einsatz ausschließlich als kurzfristige Vertretungslehrkraft ohne feste Anbindung ist nicht vorgesehen.

Unterrichtsumfang

Fellows unterrichten mit einem bewusst reduzierten Stundenumfang. Dieser ist Voraussetzung für eine sorgfältige Unterrichtsvorbereitung sowie für Qualifizierung und Begleitung im Rahmen des Fellow-Programms. Der Umfang orientiert sich an dem, was auch für Lehrkräfte im Quereinstieg üblich ist.

Unterrichtsverantwortung bedeutet dabei nicht, allein gelassen zu werden. Fellows arbeiten eng mit Fachkolleginnen und -kollegen, mit einer benannten Mentorin oder einem Mentor sowie mit der Schulleitung zusammen. Austausch, Rückmeldung und gemeinsame Weiterentwicklung sind ausdrücklich Teil des Einsatzes.

Wie arbeiten Schule, Fellow und Teach First Deutschland zusammen?

Der Fellow-Einsatz in Berlin lebt von einer engen und klaren Zusammenarbeit zwischen drei Partnern: der Schule, den Fellows und Teach First Deutschland. Alle drei verfolgen ein gemeinsames Ziel: einen wirksamen, verlässlichen Einsatz im Schulalltag – insbesondere an Schulen in herausfordernder Lage.

Entsprechend der Bildungsziele der Senatsverwaltung stehen dabei besonders die sprachlichen und mathematischen Kompetenzen und die Erreichung der bundesweiten Mindeststandards im Fokus.

Rollen und Zuständigkeiten

Die Fellows sind beim Land Berlin angestellt und arbeiten im schulischen Alltag unter der Verantwortung der Schulleitung. Die Schule ist zentrale Anlaufstelle für den Unterrichtseinsatz, für organisatorische Fragen und für die Einbindung der Fellows als Lehrer:innen in das Kollegium. Fellows werden nicht zusätzlich „nebenher“ eingesetzt, sondern als planbarer Teil der Unterrichtsversorgung.

Teach First Deutschland begleitet den Einsatz der Fellows ergänzend zum schulischen Alltag. Im Mittelpunkt stehen Qualifizierung, Coaching und pädagogische Reflexion, die die Fellows in ihrer professionellen Entwicklung unterstützen, insbesondere auch im Umgang mit herausfordernden Situationen.
Entscheidungen zu Unterricht, Einsatzplanung und schulischen Abläufen verbleiben dabei bewusst bei der Schule.

Kooperationsvereinbarung

Um ein gemeinsames Verständnis der Zusammenarbeit zu sichern, schließen Schule, Fellow und Teach First Deutschland nach dem Matching eine Kooperationsvereinbarung. Sie hält die zentralen Eckpunkte des Einsatzes fest, klärt Rollen und Zuständigkeiten und schafft Verlässlichkeit für alle Beteiligten.

Schulisches Mentoring

Ein zentrales Element der Zusammenarbeit ist das schulische Mentoring. Jede Einsatzschule benennt eine erfahrene Lehrkraft, die den Fellow im Schulalltag begleitet. Die Begleitung durch Teach First Deutschland ergänzt dieses Mentoring, ersetzt es aber nicht.

An welchen Schulformen können Fellows eingesetzt werden?

Fellows können in Berlin an Grundschulen, Gemeinschaftsschulen und Integrierten Sekundarschulen eingesetzt werden. In Einzelfällen auch an Gymnasien, dort in der Sekundarstufe I, und unter Umständen auch an Förderschulen.

Unabhängig von der Schulform gilt: Fellows werden dort eingesetzt, wo sie mit ihrer fachlichen und pädagogischen Qualifikation wirksam arbeiten können. Die konkrete Ausgestaltung des Einsatzes wird im Rahmen des Matchings gemeinsam mit der Schule abgestimmt.

Der Fellow-Einsatz richtet sich an Schulen, die unter herausfordernden sozialen Rahmenbedingungen arbeiten und für Chancengleichheit eine besondere Bedeutung haben.

Voraussetzung für den Einsatz eines Fellows ist, dass an der Schule eine freie Stelle für eine Lehrkraft mit 75% Stellenumfang zur Verfügung hat.

Welche Kriterien gelten für die Schulen?

Die Schulauswahl ist entscheidend für die Programmwirksamkeit. Um Bildungsgerechtigkeit zu verwirklichen, setzen wir Fellows ausschließlich an Schulen mit hoher Belastungsstufe ein. Grundlage hierfür ist die Berliner Schultypisierung. Wir arbeiten mit Schulen ab
STYPS-Stufe 5, in Ausnahmefällen ab Stufe 4.

Zudem ist wichtig, dass sie die Schule ganz bewusst für den Einsatz von Fellows als Lehrer:innen entscheidet. Deswegen kommt der Einsatz nur an Schulen in Frage, die sich mit den Einsatzbedingungen auseinandergesetzt haben, und diesen aktiv zustimmen.

Wie viel Unterricht übernehmen Fellows – und warum gerade so viel?

Fellows in Berlin werden beim Land Berlin angestellt, mit einem Anteil von 75% einer Vollzeitstelle. Dieser Umfang ist festgelegt und bildet die Grundlage für die schulische Einsatzplanung.

Die Stellen von Lehrkräften werden nach wöchentlichen Deputatsstunden bemessen, damit sind Unterrichtseinheiten (UE) à 45 Minuten gemeint. Je nach Schulform unterschieden sich die Deputate. Ausgehend vom Anstellungsumfang ergeben sich folgende Unterrichtsverpflichtungen:

  • Grundschule: 21 Unterrichtseinheiten 
  • Sekundarstufe I: 19,5 Unterrichtseinheiten

   

Die Schulen nutzen sehr unterschiedliche Längen der Stunden in den Stundenplänen. Das Deputat wird dann entsprechend umgerechnet.

Gründe für die Reduzierung auf 75%

Der reduzierte Unterrichtsumfang stellt sicher, dass Fellows ihren Unterricht professionell vorbereiten und an verpflichtenden Qualifizierungs- und Begleitformaten von Teach First Deutschland teilnehmen können. Diese Formate finden parallel zum Schuleinsatz statt und sind Bestandteil des Leadershipprogramms.

Der Umfang ist bewusst so gewählt, dass Fellows als Lehrkräfte mit eigenständiger Verantwortung im Schulalltag verankert sind und zugleich die Teilnahme an der begleitenden Qualifizierung ermöglicht wird. Für Schulen entsteht dadurch eine verlässliche Einsatzgröße, die langfristige Planung und stabile Unterrichtsbeziehungen unterstützt.

Fellows entscheiden sich bewusst für das Leadershipprogramm von Teach First Deutschland und dafür, über ihre schulischen Verpflichtungen hinaus Zeit und Energie für dieses einzubringen.

Wie läuft die Anstellung und Bezahlung der Fellows in Berlin?

Fellows in Berlin werden beim Land Berlin angestellt. Sie sind damit reguläre Beschäftigte des Landes und in die bestehenden schulischen und dienstrechtlichen Strukturen eingebunden. Arbeitgeber ist das Land Berlin, nicht Teach First Deutschland.

Dabei kommt ein zweistufiger Prozess zum Einsatz: Zuerst wählt Teach First Deutschland im Rahmen seines Auswahlverfahrens geeignete Personen aus, anschließend bewerben sich diese dann formal beim Land Berlin.

Formale Anstellung

Die Anstellung erfolgt auf Grundlage einer Stellenausschreibung für Seiteneinsteigende, die derzeit noch im Detail erarbeitet wird. Teach First Deutschland stellt sicher, dass alle Fellows die formalen Voraussetzungen für diese Ausschreibung erfüllen, dies wird dann vom Land geprüft. Die Ausschreibung bildet den formalen Rahmen für die Einstellung der Fellows und wird rechtzeitig vor Beginn des Einstellungen veröffentlicht.

Die Anstellung erfolgt mit einem Stellenumfang von 75%, das bedeutet für Lehrkräfte an Grundschulen ein Deputat von 21 Unterrichtseinheiten (UE, à jeweils 45 Minuten), an allen anderen Schulen 19,5 UE.

Entsprechend wird dann auch das Gehalt auf 75% des Vollzeitgehaltes reduziert.

Einstellungsbeginn ist zum neuen Schuljahr. Die Anstellung erfolgt befristet für zwei Jahre.

Eingruppierung und Vergütung

Die Eingruppierung und Vergütung richten sich nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) und erfolgen abhängig von Abschluss und anrechenbaren Studienfächern. Zur Orientierung gilt:

  • E12: Masterabschluss mit anrechenbarem Fach
  • E11: Masterabschluss ohne anrechenbares Fach
  • E11: Bachelorabschluss mit anrechenbarem Fach
  • E10: Bachelorabschluss ohne anrechenbares Fach

 

Der TV-L wird derzeit neu verhandelt. Eine Berechnung der Gehälter nach aktuellem Tarifvertrag kann hier gemacht werden. Bitte beachten: Entsprechend der Ausschreibung und des Deputats wird ein Stellenumfang von 75% vorliegen.

Bis zum Beginn der Einstellung wird vermutlich bereits der neue Vertrag wirksam sein. Zu Beginn werden die meisten Fellows nach Erfahrungsstufe 1 bezahlt, im zweiten Einsatzjahr dann in Stufe 2. Ausnahmen wären nur bei entsprechender anrechenbarer Vortätigkeit möglich.

Leadershipstipendium

Parallel zur Anstellung nehmen die Fellows am Leadership-Programm von Teach First Deutschland teil. Dazu schließen die Fellows mit Teach First Deutschland einen (unbezahlten) Stipendiumsvertrag. Dieser beginnt nach Unterzeichnung, die nach der Zusage zur Aufnahme in das Fellowprogramm möglich ist, und endet am 30.6.2028. Er regelt Qualifizierung, Begleitung und Vernetzung, berührt jedoch keine dienstrechtlichen Fragen.

Wie werden Fellows ausgewählt, qualifiziert und begleitet – und was bedeutet das für Schulen?

Auswahl der Fellows

Fellows durchlaufen vor ihrem Einsatz ein mehrstufiges Auswahlverfahren von Teach First Deutschland. Dieses geht über formale Kriterien hinaus und legt besonderen Wert auf Motivation, Verantwortungsbereitschaft, Reflexionsfähigkeit und Belastbarkeit. Nur Bewerberinnen und Bewerber, die dieses Verfahren erfolgreich durchlaufen, werden als Fellows angenommen.

Für Schulen bedeutet das: Sie arbeiten mit sorgfältig ausgewählten Lehrkräften, die sich bewusst für den Einsatz an Schulen in herausfordernder Lage entschieden haben und auf diese Rolle vorbereitet sind.

Qualifizierung und Begleitung

Die Fellows werden vor und während ihres Einsatzes von Teach First Deutschland kontinuierlich qualifiziert und begleitet. Die Qualifizierung ergänzt die schulische Einarbeitung und das Mentoring, ersetzt diese aber nicht. Für Schulleitungen entsteht so ein zusätzlicher Qualitäts- und Entlastungseffekt, ohne zusätzlichen Aufwand.

Wie werden Fellows und Schulen zusammengebracht?

Matching von Schule und Fellow

Der Einsatz von Fellows an Berliner Schulen erfolgt über ein strukturiertes Matching-Verfahren, das mit den Einstellungsprozessen des Landes abgestimmt ist. Ziel ist eine gute Passung zwischen Schule und Fellow – fachlich, pädagogisch und mit Blick auf die Rahmenbedingungen vor Ort.

Schulen, die sich für einen Fellow-Einsatz interessieren, melden sich über unsere Internetseite bei uns. Wir treten mit der Schule in Kontakt und klären die Einsatzmöglichkeiten.

Das Matching ist ein gemeinsamer Entscheidungsprozess. Ein Einsatz kommt zustande, wenn Schule, Fellow und wir überzeugt sind, dass die Zusammenarbeit sinnvoll und tragfähig ist.

Der formale Prozess der Einstellung ist dann Sache des Landes, hier hat Teach First Deutschland keinen operativen Einfluss. Wir sind in Abstimmung mit der Senatsverwaltung, um diesen Ablauf für Schulen und Fellows so reibungsarm wie möglich zu gestalten.

Kooperationsvereinbarung

Nach erfolgreichem Matching schließen Schule, Fellow und Teach First Deutschland eine Kooperationsvereinbarung. Sie bildet die gemeinsame Grundlage für die Zusammenarbeit und sichert den Fellow-Einsatz verbindlich ab.

Gibt es eine gesicherte Anschlussmöglichkeit für die Fellows nach dem Einsatz?

Nein, die gibt es nicht. Bei Interesse stehen nach dem Einsatz die unterschiedlichsten Wege offen, um weiter an Berliner Schulen arbeiten zu können. Diese sind abhängig von Studienabschluss und -inhalten.

In der Vergangenheit konnten wir Fellows Verkürzungen beim Quereinstieg möglich machen, sofern diese einen Masterabschluss mit für ein Unterrichtsfach ableitbaren Studieninhalten hatten.
Wie dies im neuen Einsatzprofil mit Unterrichtsverantwortung aussehen wird, wissen wir noch nicht.

Bisher ist es sehr vielen Fellows möglich gewesen, weiter an Schulen tätig sein zu können, wenn sie diese wollten. Allerdings, das sei nicht verschwiegen, war der Weg meist deutlich steiniger, als wir uns dies wünschen würden.

Welche Voraussetzungen müssen Fellows mit Blick auf die Studienfächer mitbringen?

Kurze Antwort: Keine. Im Prinzip ist das Studienfach egal.

Lange Antwort: Ein oder mehrere Studienfächer, die eine gewisse Unterrichtsnähe haben, helfen sehr dabei, dass Schule und Fellow zueinanderfinden werden. Zumindest aber ist es wichtig, dass Fellows eine Vorstellung davon haben, welche Fächer sie unterrichten können und wollen. Wer zwar nicht Mathe studiert hat, aber es als Leistungskurs hatte und Spaß daran, ist an einer Schule die Bedarf an Matheunterricht hat im Vorteil vor jemanden, der mit Mathe nichts zu tun haben will.
Auch wenn es immer auf die einzelne Schule ankommt, so lässt sich doch sagen, dass MINT-nahe Fächer eher gefragt sind als geistes- oder sozialwissenschaftliche. Auch Musik und Sport sind gefragt, zudem Deutsch und Englisch.

Das Studienfach ist also kein hartes Kriterium, aber dennoch eines, das darüber entscheiden kann ob der Einsatz an der gewünschten Schule möglich ist. 

In welchen Berliner Bezirken werden die Fellows voraussichtlich arbeiten?

Da die Schulen für den Einsatz von Fellows über freie Lehrkräfteplätze verfügen müssen, und diese freien Stellen ungleichmäßig auf die Bezirke verteilt sind, lässt sich jetzt schon sagen, dass die meisten Schulen vermutlich in folgenden Bezirken liegen werden:

  • Marzahn-Hellersdorf
  • Lichtenberg
  • Treptow-Köpenick


Zudem rechnen wir mit einzelnen möglichen Schulen in

  • Reinickendorf
  • Spandau
  • Neukölln


Einsätze in anderen Berliner Bezirken sind nicht ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich.

Die Arbeit unserer Fellows

„Wir sind von unserer Fellow so begeistert, dass wir uns ihr Ausscheiden im Sommer noch gar nicht vorstellen können und wollen.“

Guido Landreh, Schulleiter, Berlin

Kontakt für alle Fragen rund um unsere Arbeit in Berlin:

Jetzt spenden Jetzt bewerben

Werde jetzt aktiv, indem du unseren Newsletter abonnierst.